Lienz in Osttirol nahe des Nationalpark Hohe Tauern

Der Original-Artikel ist erschienen auf http://www.besttripp.de unter dem Titel:
Lienz in Osttirol ist ein Geheimtipp

Tirol ist weltbekannt. Kluge Werbestrategen haben das markige Image des Alpenvölkchens erkannt, das bis heute seine Wurzeln beiderseits der österreichischen und italienischen Grenze hat. Weltbekannt sind Orte wie Bozen oder Meran in Südtirol mit submediterraner Kulturlandschaft und alpiner Bergwelt. Weltbekannt auch Innsbruck im nördlichen Tirol und Hauptstadt des Bundeslandes Tirol in Österreich.

besttripp.de: die Zupalseehütte

besttripp.de: die Zupalseehütte

Weniger bekannt, ja ein Geheimtipp, ist Lienz, das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Osttirols. Tirol ist und war immer schon seit der großen Zeit Roms ein Schmelztiegel der Völker des Alpenraums, vielleicht noch mehr wie die Schweiz.

Lienz in Tirol mit den meisten Sonnenstunden in Österreich

Die Stadt mit 12.000 Einwohnern und einer revitalisierten Altstadt, durch die der Gebirgsfluss Isel – je nach Saison und Wetterlage mal laut oder mal leise – fließt, liegt auf 673 Höhenmeter. Das Klima ist damit nicht ganz so mild wie im Süden Tirols, doch der mediterrane Einfluss ist deutlich spürbar. Zudem weist die Statistik für die kleine Osttiroler Metropole die meisten Sonnenstunden in Österreich aus.

Viele Gäste und Urlauber reisen über Zell am See im Salzburger Land an. Zu erreichen ist das Alpenstädtchen vom hier aus über die Felbertauernstraße, deren höchster Punkt mit 1630 m Seehöhe deutlich niedriger liegt als bei der ‚großen Schwester‘, der Großglocknerstraße, die in vielen Kehren bis auf über 2500 m Seehöhe führt. Die Überquerung auf der Felbertauernstraße also schont die Bremsen. Hier sind die Anfahrt von Mittersill (790 m) sowie die Abfahrt nach Mattrei (980 m) bei einer maximalen Steigung von 9 % und ohne steilere Kehren gut zu bewältigen (Großglockner bis 18 %). Von hier aus erreicht man Lienz in knapp 28 Kilometern, vorbei an kleinen Siedlungen, die sich an steilen Berghängen oberhalb der Straße zeigen und einen ersten Eindruck der Tiroler Berg- und Kulturlandschaft geben.

Hinauf ins Zettersfeld auf 2000 Höhenmeter

Bei unserem ersten Besuch in Lienz starten wir gleich hinauf zum Zettersfeld, ein Skigebiet, das bereits in den 60er-Jahren erschlossen wurde. Diesen Tipp bekamen wir von unserer Vermieterin, ein echtes Lienzer Urgestein und ein ‚Kind der Berge‘. In jungen Jahren hat unsere Vermieterin fast alle 3000er in der Region bestiegen, von denen es über 180 Gipfel gibt. Allein auf dem Gipfel des Großglockners war sie 42 Mal, sommers wie winters. Direkt von unserer Ferienwohnung aus (Pension Dolomitenblick, Gaimberg) fahren wir nach Zettersfeld Zentrum. Eine Höhenstraße (7 Euro Maut), die aber als solche nicht ausgeschildert ist und uns bis auf 2000 Meter hinauf führt. Zur abendlichen Stunde bietet sich uns ein herrlicher Panoramablick über das Lienzer Tal hinüber bis zu den Lienzer Dolomiten, den wir während unseres gemütlichen Spazierganges entlang der Baumgrenze, vorbei an kleinen Berghütten (zu mieten) und zwischen den Almweiden hindurch genießen.

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„Zettersfeld Zentrum“ entpuppt sich als kleine Siedlung mit einigen Hotels, Gaststätten und Liftstationen. Die Auffahrt mit der Bahn aber ist zur abendlichen Stunde nicht mehr möglich, sie schließt um 16.45. So begegnen wir um 19.00 Uhr bei unserer kleinen Almrunde keinen Menschen – außer einem Almbauern -, während sich die Sonne langsam auf die Dolomiten herabsenkt. Idyllisch, inmitten der letzten Ausläufer des Bergwaldes, sehen wir immer wieder die kleinen Almhütten, im gebührenden Abstand zueinander angelegt. Zwei große Almgaststätten haben geschlossen, warten wohl auf die anbrechende Wintersaison auf dem Zettersfeld, die von Dezember bis in den April hinein andauert.

Mit dem Hüttentaxi zu Zupalseehütte und Karnischer Höhenweg

Unsere nächsten Ausflüge führten uns ins Virgental und mit dem Hüttentaxi hinauf zur Zupalseehütte. Von Killian aus gehts am nächsten Tag zum Karnischen Höhenweg und bei unserer Abreise machen wir Station im Tauerntal (Mattrei). Wir haben wunderbare Eindrücke aus dem Nationalpark Hohe Tauern in uns aufnehmen dürfen. Ein schöner Weg führt hinauf zum Grünsee und zur St. Pöltener Hütte. Das war ein krönender Abschluss unseres Kurzurlaubes. Eigentlich hätte jede der Touren einen eigenen kleinen Bericht verdient. Man spart sich mit den Hüttentaxis einen langen Aufstieg und bewegt sich so relativ entspannt in einer Höhenregion von 1.900 bis 2.500 Meter. Wir haben aber eine ganze Reihe Fotos eingestellt (siehe unten) und auch so kann man sich ein Bild von der Schönheit und dem Erlebnis der Touren machen. Viel Spaß dabei! Die Alpenwelt präsentiert sich hier anders, wie etwa im Salzburger Land, wenngleich die Nordseite des Nationalpark Hohe Tauern zum Salzburger Land zählt und ein Teil zum Bundesland Kärnten.

Demnächst wollen wir unsere Italienreise über Lienz starten. Von hier geht’s über den Plöckenpass nach Udine. Die Strecke ist von unserem Heimatort aus zwar 35 Kilometer kürzer, doch die Fahrzeit um 50 Minuten länger. Mit entsprechenden Fotopausen werden wir sicher zwei Stunden mehr Zeit für unsere Anreise benötigen. So aber wird schon die Fahrt zum Ziel. Mit dabei ist natürlich wieder unser Trigano Zeltanhänger. Ich bin schon heute gespannt, wie es uns damit bei der Überquerung von zwei großen Alpenpässen geht.

Lesen Sie demnächst:

Mit Trigano Zeltanhänger und Dacia Duster über zwei Alpenpässe nach Italien

Weitere Fotos von unseren Touren in Osttirol finden Sie hier:

Ein Ausflug auf das Zettersfeld. – Hier gehts zu den Fotos …
http://de.fotoalbum.eu/dalesa/a724338

Vom Virgental geht es hinauf zur Zupalhütte. – Hier gehts zu den Fotos
http://de.fotoalbum.eu/dalesa/a724341

Von Sillian hinauf zum Karnischen Höhenweg (1) – Hier gehts zu den Fotos
http://de.fotoalbum.eu/dalesa/a724343

Von Sillian hinauf zum Karnischen Höhenweg (2) – Hier gehts zu den Fotos
http://de.fotoalbum.eu/dalesa/a724344

 

Die Anreise nach Lienz in Osttirol

(nach Angaben von google-maps)

Anreise von München:
Über Kufstein, Kitzbühel und Felbertauern: 220 km bei knapp drei Stunden

Anreise von Salzburg:
Über die A10 nach Spital an der Drau: 220 km, 2 h 17 min.

Anreise von Lofer:
Über Zell am See und Felbertauern: 130 km, 1 h 46 min.

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Auf Kreuzfahrt mit der Lebenshilfe München

Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt die ist schön

Spätestens seit den 80er-Jahren, als das Traumschiff erstmals im TV zu sehen war, erleben Urlaube auf Schiffen einen Boom und werden immer beliebter. Auch preislich sind die Angebote mit einem Hotelurlaub in gehobenen Standard vergleichbar. Geboten wird ‚auf Deck‘ alles was das Herz begehrt. Jetzt ist auch die Lebenshilfe München erstmals auf Kreuzfahrt gegangen. Harry Zipf, Leiter der Offenen Dienste und der OBA, ging mit zwei Betreuern und acht Menschen mit Behinderung auf große Reise durch das Mittelmeer, von Malta nach Griechenland und über Macedonien nach Kroatien.

„Ein Urlaubsressort auf dem Wasser“

Für Harry Zipf war es selbst die erste Kreuzfahrt und er war begeistert. „Die Atmosphäre auf dem Schiff, das Angebot, die Landausflüge und auch die menschlichen Begegnungen und Kontakte waren einfach Super.“ An Bord von ‚Mein Schiff 2“ bietet TUI Cruises in ihrer Ausstattung und Vielseitigkeit ein Urlaubsressort auf dem Wasser. „Wir haben Innenkabine auf Deck 9 gewählt und hatten es so nicht weit auf das 10. und 11. Deck mit den meisten Freizeitangeboten und der großen Poollandschaft.“

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Die Lebenshilfe München auf Kreuzfahrt mit der OBA.

Viele Kontakte und Bekanntschaften

Aus der Gruppe war niemand auf einen Rollstuhl angewiesen, obgleich es auf dem Schiff mehrere Senioren mit Rollstuhl gab. Bei einer Woche auf dem Schiff kommt es zu vielen Kontakten und Bekanntschaften. „Da haben unsere Menschen mit Behinderung gar keine Probleme. Sie fragen gerne und manche erzählen auch viel.“ Trotz 14 Decks, zehn Restaurants und noch mehr Bars fanden sich auf dem Schiff alle gut zurecht.

Landausflüge bestens organisiert

„Wir haben ‚all-inklusive‘ gebucht, um bei der Abreise nicht ungewollte Überraschungen zu erleben.“ Zwei komplette Tage waren ausschließlich ‚auf See‘, an fünf Tagen ging es an Land. Zur Halbinsel Peloponnes nach Olympia, nach Kreta zum Sissy-Schloss und zu den UNESCO Welt-Kultur und Naturerbe Kotor in Montenegro und Dubrovnik in Südkroatien. „Bei den Landausflügen nahmen wir nicht alle an den geführten Touren teil, wir waren frei, auch eigene Unternehmungen zu machen,“ erzählt Harry Zipf.

Keine Langeweile an Bord

Die Zeit ‚on Bord‘ hätte man problemlos nur mit Essen verbringen können. Das Frühstück ging fast nahtlos in das Mittagsessen über und selbst am Nachmittag gab es ‚zwischendurch‘ immer was Süßes. Zum Glück boten Sporteinrichtungen, wie etwa das große Fitnessstudio, Raum und Möglichkeit in Form zu bleiben und Kalorien abzubauen. Abends waren der SPA-Bereich und die vielen Bars der gesellige Treff. Kultur- und Theateraufführungen boten geistreichen Zeitvertreib.

Zeit für das Ich gefunden

Die OBA-Gruppe/ Reisegruppe der Lebenshilfe München war häufig zusammen, doch nicht immer. Jeder konnte für sich selbst seine Zeit einteilen und auf ‚Entdeckungsreise‘ auf dem Schiff gehen. Mit 1900 Passagieren war es ausgebucht und fast alle Gäste kamen aus Deutschland, so dass keine Sprachbarrieren entstanden. Harry Zipf: „Es war eine wunderschöne Reise mit vielen Höhepunkten.

Trotz einer Gruppenreise hatten alle – Teilnehmer und Betreuer – immer mal wieder die Möglichkeit sich eine Auszeit zu gönnen und so die Kreuzfahrt noch mehr zu genießen.“ Nach einer Woche auf See lief das Kreuzfahrtschiff wieder sicher in den Hafen von Valletta (Malta) ein und mit dem Flugzeug ging es zurück nach München.

Mehr Fotos finden Sie in der Galerie auf dem Blog der Lebenshilfe München

20 Prozent beim Pisten-Ticket der Rupertus-Therme

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Das Pisten-Ticket Berchtesgadener Land ist ein einzigartiges Angebot. Es verknüpft die Leistungen der Rupertustherme in Bad Reichenhall mit den drei Skigebieten Jenner, Götschen und Hochschwarzeck und bietet darauf noch einen Bonus von 20 Prozent.

Eine weitere Einzigartigkeit ist die Verfügbarkeit von Halbtages- bzw. von 4-Stunden-Karten, die nämlich alle drei Skigebiete und auch die Rupertustherme in Bad Reichenhall bieten. Zu buchen ist das Angebot bei Kombiticket24, wo die Offerte als Top-Ticket eingestellt ist. Für den Kunden heißt das konkret, er zahlt statt über 80 nur knapp 65 Euro und erwirbt Tickets für vier Tage voller Freizeitgenuss.

Dabei steigt das Stimmungsbarometer, denn die Tage werden länger und der Schnee hat sich im Januar endlich eingestellt. Die Therme hat natürlich durchgehend ganzjährig geöffnet und die gelösten Top-Tickets behalten ihre Gültigkeit über das Kalenderjahr hinaus. Also, auf in die Therme und die Skier und Snowboards gleich bereit stellen.

Weitere Infos unter:
http://www.kombiticket24.com/TopTicket/Pisten-Ticket-Berchtesgadener-Land

Mit viel Elan und Gründermentalität in die Zukunft

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Südmetall weiter auf Expansionskurs – Investitionen und Innovationen

Bei meinem diesjährigen Besuch bei der Firma Südmetall im oberbayerischen Ainring signalisiert mir das neue langgestreckte dreigeschossige Bürogebäude auf den ersten Blick die gute Entwicklung dieses mittelständischen Familienunternehmens. Bei der Vorrecherche fiel bereits die neue Webseite der Südmetall Beschläge GmbH positiv auf. Der Unternehmergeist und die Freude an Expansion und Innovation sind auch nach 20 Jahren nicht verloren gegangen, im Gegenteil. Südmetall feiert sein Jubiläum und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Sieben moderne Firmenstandorte

Heute sind allein in Ainring 200 Menschen beschäftigt, aber auch in der Schweiz, in Frankreich, Skandinavien, Italien und sogar in China sind Firmenstandorte, die meist als eigene Gesellschaften geführt werden. In Deutschland gründeten die Geschäftsführer Manfred Rettensteiner und Herbert Persterer Resch mit Ulrich Bauer 2013 eine eigene GmbH, die ‚Südmetall Schließsysteme Leipzig‘. Sie soll eine Ideenschmiede sein, ist zugleich aber Produktionsstandort.

In zwei Jahren bis zur Marktreife

Manfred Rettensteiner: „Die Beschlagtechnik entwickelt sich beständig weiter. Innovationen entstehen selbst bei Klassikern wie einfachen Bändern und Beschlägen. Das zeigt allein unsere Serie Topspeed, die seit Jahren weiter ausgebaut wird. Aus Leipzig bringen wir jetzt ein erstes Produkt auf den Markt, unser neues Funk-Sicherheitsschloss ÜLOCK. Von der ersten Idee bis zur ‚Marktreife‘ investierten wir zwei Jahre an Zeit, Know-how, Forschung und Entwicklung.“

Grundlagenforschung

Ein anderes, völlig neues Südmetall-Produkt ist die Oberflächentechnik ABACO. Aus dem Verbund mit der Almar-Südmetall-Group und einem führenden italienischen Universitäts-Labor heraus gelang es, auf der Grundlage von Nanotechnologie einen völlig neuen Oberflächenschutz zu entwickeln. Die Dünnfilm-Beschichtung ist antibakteriell und bietet damit höchsten Schutz für Krankenhäuser, Arztpraxen und alle anderen öffentlichen Einrichtungen, eben dort, wo sich viele Menschen die (Tür-) Klinken in die Hand geben. „Auch in dieses Projekt haben wir mehrere Jahre investiert“, bekräftigt Manfred Rettensteiner.

Der Blick nach vorne

Es ist immer der Blick nach vorne, der die Südmetall-Beschläge GmbH auszeichnet und in nur zwei Jahrzehnten zu einem der Marktführer im deutschsprachigen Raum werden ließ. Dies ist in der Firmengeschichte mehrfach gelungen. Das zeigen neu entwickelte Produkte, die Erschließung neuer Märkte oder die stete Ausweitung des Sortiments. So macht der 2008 hinzugenommene Bereich mit speziellen Befestigungstechniken für den Glasbereich heute rund 25 Prozent des Geschäftes aus.

Das Ohr am Kunden

Prokurist Robert Mildner sieht das Erfolgsgeheimnis besonders in einem starken Außendienst begründet. „Andere Unternehmen bauen ihren Außendienst ab, wir haben ihn aufgebaut. Er ist unser ‚Ohr am Kunden‘, so dass entwickelt und produziert wird, was gebraucht und nachgefragt ist. Auch unsere Geschäftsführer Manfred Rettensteiner und Herbert Persterer Resch sind voll und ganz in das Unternehmen eingebunden, wissen über alle Abläufe genauestens Bescheid. Das wäre bei einem anonymen Groß-Konzern sicher anders. Der Erfolg liegt hinter den nackten Zahlen eines manipulativen Börsenkurses.“

Zum 20-Jährigen Geschäftsjubiläum hat sich die Südmetall Beschläge GmbH mit einem Neubau beschenkt. „Unsere Belegschaft ist aus den alten Büros ‚herausgewachsen‘. Jetzt ist wieder Platz, und mit zwei Funktionsräumen mit modernster Tagungstechnik ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen“, freut sich Herbert Persterer Resch.

Einige Eckdaten
aus der Firmengeschichte:

  • 1965 Gründung der Produktionsfirma Martinelli
  • 1996 Start des operativen Geschäftes von Südmetall
  • 2000 Manfred Rettensteiner und Herbert Perster Resch als Geschäftsführer
  • 2002 Bau des Logistikzentrums in Ainring
  • 2005 Die ersten eigenen Patente auf dem Markt
  • 2006 Neues Logistikzentrum in Frankreich/ Belgien
  • 2007 I. Erweiterungsbau in Ainring
  • 2008 Mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt
  • 2009 Mit Beschlägen für den Glasbereich erweitert
  • 2010 Gründung der ‚Südmetall Schweiz GmbH‘
  • 2011 II. Erweiterungsbau in Ainring
  • 2013 Gründung der ‚Südmetall Schließsysteme Leipzig GmbH‘
  • 2014 International mit der Almar-Südmetall-Group
  • 2015 Neuentwicklungen und III. Erweiterungsbau in Ainring

Mehr über das Unternehmen Südmetall lesen Sie im Blog:
https://suedmetall.wordpress.com/

Antibakteriell und hygienisch mit ABACO

Nano-Technik: Innovation für viele Branchen

Die Forschung mit neuen Technologien legt häufig die Grundlage für große und anhaltende Erfolge, weil sie neue Möglichkeiten und Perspektiven öffnet. Jüngster Durchbruch im Schutz hochwertiger Oberflächen gelang jetzt mit ABACO, einer anti-bakteriellen Dünnfilm-Beschichtung härter als Edelstahl. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig, reichen vom medizinischen Bereich bis zur Lebensmittelhygiene und Küchentechnik, von Modeschmuck bis zu Tür- oder Fensterbeschlägen. Überall dort, wo Hygiene, hohe Beanspruchung und modernes Design gefragt sind, bietet ABACO den besten Schutz.

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Sie freuen sich die dreijährige Entwicklung und Forschungsarbeit mit großem Erfolg abschließen zu können. Von links: Gianfranco Donina, Präsident der Fa. Protimlafe; Professor Arnaldo Caruso, Universität Brescia; Pierluigi Martinelli, Präsident der Fa. Almar-Suedmetall Group; Dr. Michele Tosti, Geschäftsführer der Fa. Protimlafer / Foto: Südmetall/ gsp

„Wir sprechen von einer weltweit einzigartigen Dünnfilm-Beschichtung,“ erklärt Dr. Michele Tosti vom Unternehmen ProtimLafer Coating (P&P), das gemeinsam mit den Unternehmen Mori2A und der Almar-Südmetall Group die treibenden Kräfte dieser Neuentwicklung im Bereich der Nano-Technologie waren. Die mehrjährige Forschung leitete Professor Arnaldo Caruso von der Universität Brescia (Italien), Abteilung molekulare und translationale Medizin, Sektion Mikrobiologie.

Konflikt der Wissenschaft?

„Der Schwerpunkt des Instituts der medizinischen Universität Brescia, neben Rom und Mailand übrigens führend in Italien, liegt in der Wissenschaft und Forschung. Die Unternehmen aber sind vorrangig an verwertbaren Ergebnissen interessiert. So haben wir gemeinsam manchen Disput geführt. Im Übrigen stand ich dem Projekt zunächst kritisch gegenüber und freue mich darum heute umso mehr über den großartigen Erfolg,“ bekennt der Professor.

Die Dünnfilm-Beschichtung wird in einer Hochvakuum-Kammer mit PVD-Technologie erzeugt. „Der so erzeugte hauchdünne Schutzfilm verhindert nicht nur das Wachstum von Bakterien, sondern er zerstört sie gänzlich,“ bekräftigt Dr. Michele Tosti. Sie sind damit völlig hygienisch, ‚Escherichia Coli‘ und ‚Staphylococcus Aureus‘ haben keine Überlebenschance. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Härte der Beschichtung. ABACO ist um ein Vielfaches härter als jeder Lack oder vergleichbarer Überzug.

Für die gesamte Lebensdauer

Die hohen Anforderungen an das mehrjährige Forschungsprojekt erläuterte Professor Arnaldo Caruso. Klinische Versuche der molekular-medizinischen Abteilung der Universität von Brescia und der spanischen Universität von Navarra haben die Wirksamkeit von der ABACO Beschichtung bestätigt. Die Technologie von ABACO nimmt Einfluss auf die Zusammensetzung der Atome des Materials. In diesem Prozess bewirken die Ionen der Beschichtung eine Veränderung der Bakterien-Umgebung und beseitigen sie. Die Wirkung hält über die gesamte Lebensdauer des Produktes an.

Unterstützt wurde das Projekt auch von der Region Lombardei und von MIUR, dem italienischen Ministerium für Universitäten und Forschung.

Ein Durchbruch für die Süd-Metall GmbH

Für die Süd-Metall GmbH ist diese neue Entwicklung ein Durchbruch. Für Tür- und Fenstergriffe, Panikstangen und auch für Geländerhandläufe bedeutet dies einen erhöhten Schutz bei der Hygiene. Prokurist Rober Mildner sieht vor allem bei Krankenhäusern, Arztpraxen und öffentlichen Gebäuden einen deutlichen Vorteil. „Türgriffe zählen zu jenen alltäglichen Gegenständen, die wir am häufigsten in die Hand nehmen. Damit steigt natürlich auch die Infektionsgefahr.“ Südmetall will die neue Beschichtung bis zum Frühjahr 2016 für ein ausgewähltes Sortiment auf den Markt bringen.

Eintauchen und abheben in …

… der belebenden Alpenstadt Bad Reichenhall

FreizeitTicket Bad Reichenhall : wenn nicht jetzt, wann dann?

Erleben Sie im Sommer Urlaub und Freizeit in einer der schönsten bayerischen Urlaubsregionen und nutzen Sie dafür das neue FreizeitTicket Bad Reichenhall. Sie sparen damit 20 Prozent und erleben die schönsten touristischen Einrichtungen der Alpenstadt. Mit einem Ticket buchen Sie die RupertusTherme, die Alte Saline und die Predigtstuhlbahn und zahlen einmalig für alle drei Einrichtungen nur 41,60 Euro. Dabei sind Sie auf ‚Spurensuche‘ in der Geschichte Bad Reichenhalls, denn mit der Alpensole und dem Quellenbau in der Alten Saline fing alles an. Die RupertusTherme nutzt die sprudelnde Sole als ‚Quelle des Wohbefindens‘, ergänzt wird sie mit dem Element Feuer und modernen Wellnessangeboten.

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‚Ganz oben‘, weit über die Dächer der Alpenstadt Bad Reichenhall, entführt die Predigtstuhlbahn bis auf 1600 Höhenmeter. Gesunde Bergluft, ein anregendes Höhenklima und eine alpine Landschaft wie aus dem Bilderbuch ‚umarmen‘ den Besucher.

Das Freizeit-TicketBad Reichenhall eröffnet damit einzigartige Naturerlebnisse `’unter Tage, zu Wasser und in luftiger Höhe‘. Sie entdecken damit die wahren Schätze der belebenden Alpenstadt Bad Reichenhall verbunden mit viel Urlaubs- und Freizeitvergnügen. Dabei ist das Freizeitticket Bad Reichenhall für ganze drei Jahre gültig. „Es soll auch Kurzurlaubern die Möglichkeit geben das ganze Angebot auszuschöpfen“, erklärt Thermen-Geschäftsführer und stv. Kurdirektor Dirk Sasse. Sasse hat die Buchungsplatform Kombiticket24.com 2014 aus dem Boden gestampft und bietet nun über diese touristische Plattform das Freizeitticket Bad Reihenhall an. Aber auch immer mehr Einheimische, die von der Möglichkeit auf KombiTicket24.de Gebrauch machen, buchen ihre Wochenendausflüge über KombiTicket24.de und genießen die Ausflugsziele mit der Familie und sparen so Prozente. Die KombiTickets sind namentlich nicht gebunden, können also auch von Partner oder Freunden genutzt werden.

Das Angebot von KombiTicket24.de ist seit 2014 unter dieser Adresse auf dem Markt. Im ersten Jahr wurden über 2000 Leistungen gebucht, viele direkt über Hotels und Vertriebs-Partner. Ab September 2015 sind Tickets von KombiTicket24.de auch über das Smartphone buchbar, was die Mobilität und Kundenfreundlichkeit noch einmal erhöht, so Geschäftsführer Sasse.

Das Freitzeitticket Bad Reichenhall finden Sie hier:
http://www.kombiticket24.com/TopTickets-Ausflugsziele-und-Mobilitaet

Link zur Therme:
http://www.rupertustherme.de/de/home/

Link zur Alten Saline:
http://www.alte-saline.de/de

Link zur Predigtstuhlbahn:
http://www.predigtstuhlbahn.de/de/home

Politische Spitze bei der Lebenshilfe München

Prominentester Neuzugang im Vorstand:
Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU)

Mit der Wahl von Altlandrätin Johanna Rumschöttel zur Vorsitzenden des Vereins der Lebenshilfe München vor einem Jahr, hatte erstmals eine aktive und weit über die Grenzen Münchens hinaus bekannte Politikerin in den Vorstand gefunden. Auch die Besetzung des Vorstandes der Lebenshilfe Stiftung mit MdB Florian Hahn ließ aufhorchen. Bei der Neuwahl des Vereins-Vorstandes aber sind jetzt gleich drei von zehn Sitzen neu mit politisch aktiven Mitgliedern besetzt worden.

Prominentester Neuzugang dürfte dabei Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) sein. Es ist ihm wichtig, „Synergieeffekte zu nutzen, die sich aus der Arbeit in der Politik ergeben, um sie für die Praxis umzusetzen.“ Er war viele Jahre lang Vorsitzender des Arbeitskreises Arbeit und Sozialordnung, Gesundheit, Familie, Senioren, Frauen und Jugend der CSU-Landesgruppe und ist mit dem Thema bestens vertraut.

Aus dem Landtag sind Claudia Stamm (Grüne) und Isabell Zacharias (SPD) in den Vorstand gewählt worden. „Damit ist auch politisch wieder für eine ausgeglichene Besetzung gesorgt“, freut sich Johanna Rumschöttel, die selbst über Jahrzehnte eine engagierte SPD-Politikerin war und ist. MdL Claudia Stamm drückt ihre Motivation für das Engagement bei der Lebenshilfe München so aus: „Für einen jeden von uns ist es eine Bereicherung, mit Menschen mit Behinderung zu tun zu haben. Das Gute an der Lebenshilfe ist, dass die Menschen, die sich hier engagieren, genau wissen wovon sie reden, das ist gelebte Politik.“

MdL Isabell Zacharias ist „die Unterstützung und Förderung von Menschen mit Behinderungen ein großes Anliegen. Vor allem in unserer Gesellschaft, in der die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung nicht gewährleistet ist, braucht es Vereine wie die Lebenshilfe München.“

Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Puhlmann freut sich über den neuen Vorstand. „Unsere Mitglieder haben wieder einen hochkarätigen und engagierten Vorstand gewählt. Er steht für die anstehenden zukunftsorientierten Weichenstellungen der Lebenshilfe München. Das sowohl durch seine Sachkompetenz, als auch mit entsprechender Empathiefähigkeit durch Erfahrungen im persönlichen Umfeld.

Dem neuen Vorstand der Lebenshilfe München, der für drei Jahre gewählt wurde, gehören an:

Erste Vorsitzende Johanna Rumschöttel, Jost Schulte-Wrede, Andreas Ernst, Peter Springmann, Petra-Bianca Koch, MdB Johannes Singhammer, MdL Claudia Stamm, MdL Isabell Zacharias sowie Hermann Zimmermann und Helmuth Coqui, die ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurden.